U10-Oberliga: Unfassbarer Krimi mit Baskets-Happy-End

Baskets – SV Hagen-Haspe 60:59 n.V. (7:10, 18:11, 12:15, 15:16, 8:7)

18.15 Uhr zeigte die Uhr in der Sporthalle am Stadtpark an, als die Entscheidung gefallen war. Jubel bei den Baskets, große Enttäuschung bei den Hagener Gästen: In den 2 Stunden und 15 Minuten zuvor hatte es einen nervenaufreibenden Krimi gegeben, der eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. So aber durften die Baskets die Arme in die Höhe reißen.

Was war zuvor geschehen? Aus Baskets-Sicht zunächst nicht viel Gutes: Zwar war das Team bemüht, den Ball mehr laufen zu lassen als in den Partien zuvor. Doch zum einen fehlte es in der Offense am notwendigen Quäntchen Glück, zum anderen war man in der Defense viel zu nachlässig. Insbesondere die starke Hasper Spielerin Nele Erfeld zog immer wieder ungestört zum Korb und kam zu leichten Abschlüssen.

Im zweiten Viertel lief es für die Lüdenscheider dann zumindest offensiv besser, sodass dieser Spielabschnitt denn auch klar gewonnen werden konnte. Auf diesen Lorbeeren ruhte sich das Team dann aber aus: Im dritten Durchgang ließ man die Zügel wieder schleifen. Viele Unkonzentriertheiten in der Defense, fehlende Zuordnung und eine schwache Reboundarbeit führten zu leichten Hasper Punkten.

Dennoch schien in der 39. Minute alles zugunsten der Baskets zu laufen: Die Gastgeber führten mit 52:47 und mussten das Spiel eigentlich nur ruhig beenden. Doch die Nervosität war allen Akteuren anzumerken. Ballverluste und hektische Abschlüsse ließen Haspe nach und nach aufholen – ein Korbleger wenige Sekunden vor Schluss besiegelte dann das 52:52 und die Verlängerung.

In der schenkten sich die Teams nichts, wenngleich die hohe Nervosität weiterhin bei beiden zu spüren war. In der vorletzten Minute führten die Baskets erneut mit zwei Punkten, ehe Haspe bis auf einen Zähler auf 59:60 herankam. Was dann folgte, war an Dramatik nicht zu überbieten. Im Bemühen, die starke Erfeld am Korbleger zu hindern, wurde die Kapitänin der Hasper gefoult – vier Sekunden vor Schluss hatte sie mit zwei Freiwürfen die Chance, ihr Team in Führung zu bringen. Doch beide Würfe verfehlten ihr Ziel – und der Rest war Baskets-Jubel pur!

Baskets: Liam Krasniqi (4), Devin Kasperczyk (2), Alexis Gratsanis, Niklas Mauß (37), Laurin Steinweg (4), Ben Vasilev (2), Linus Scharfe (3), Sotirios Zapsas (8), Nike Zacharias

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