JHV-Nachbericht: Beschlüsse und neue Gesichter im Vorstand
3rd October 2026
Baskets Lüdenscheid
Zwei Jahreshauptversammlungen an einem Abend, personelle Veränderungen im Vorstand, solide Finanzen und sportliche Entwicklungen: Die Baskets haben bei ihren Jahreshauptversammlungen auf die vergangenen beiden Vereinsjahre zurückgeblickt. Ein zentrales Thema der JHV 2026 war dabei der Umzug von der Sporthalle am Stadtpark in die Sporthalle des Zeppelin-Gymnasiums – eine Herausforderung, die den Verein auch weiterhin intensiv beschäftigt.
Bevor die turnusmäßige Jahreshauptversammlung 2026 begann, holten die Baskets zunächst die wegen der sich hinziehenden Satzungsänderung die noch ausstehende Jahreshauptversammlung 2025 nach. Neben den Berichten aus Vorstand und Verein standen dabei insbesondere die Finanzen im Mittelpunkt. Geschäftsführer Michael Tschöke konnte für das entsprechende Geschäftsjahr von einer soliden Finanzlage berichten. Nach dem Bericht des Kassenprüfers Evangelos Milussis folgte die Versammlung dessen Empfehlung und erteilte dem Vorstand einstimmig die Entlastung. Auch 1. Vorsitzender Frank Zacharias und der sportliche Leiter Amir Hujic blickten auf das Jahr 2025 und die Saison 2024/25 zurück.
Im Anschluss begann die Jahreshauptversammlung 2026, bei der neben den Berichten über die zurückliegende Saison insbesondere die aktuellen Herausforderungen sowie die turnusmäßigen Vorstandswahlen im Mittelpunkt standen.
Hallenumzug fordert den gesamten Verein
In seinem Bericht blickte Frank Zacharias auf die wichtigsten Entwicklungen und Veranstaltungen der vergangenen Saison zurück. Dazu gehörte unter anderem die erfolgreiche Saisoneröffnung 2025. Einen besonderen Schwerpunkt nahm jedoch der Abschied von der Sporthalle am Stadtpark und der damit verbundene Umzug in die Sporthalle des Zeppelin-Gymnasiums ein.
Dass es gelungen ist, den Trainings- und Spielbetrieb mit zahlreichen Jugend- und Seniorenteams trotz dieses erheblichen Einschnitts weitgehend aufrechtzuerhalten, war alles andere als selbstverständlich. Viele organisatorische Fragen mussten innerhalb kurzer Zeit geklärt, Trainingszeiten neu verteilt und Material sowie der gesamte Spielbetrieb an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden.
Zacharias dankte deshalb ausdrücklich allen Helferinnen und Helfern, Trainern, Eltern und weiteren Unterstützern, die beim Umzug mit angepackt und durch ihre Flexibilität dafür gesorgt haben, dass der Basketballbetrieb fortgesetzt werden konnte.
Gleichzeitig wurde deutlich: Mit dem vollzogenen Umzug ist diese Aufgabe für die Baskets noch lange nicht abgeschlossen. Vor allem die deutlich eingeschränkten Lagerkapazitäten stellen den Verein im täglichen Trainings- und Spielbetrieb vor zusätzliche organisatorische Herausforderungen. Viele Abläufe müssen sich am neuen Standort erst einspielen und Lösungen gefunden werden, die für die zahlreichen Mannschaften der Baskets dauerhaft funktionieren. Der Hallenumzug bleibt damit eines der bestimmenden Themen des Vereinsalltags. Er verlangt Vorstand, Trainern, Spielern und Eltern weiterhin zusätzliche Flexibilität und Engagement ab.
Der sportliche Leiter Amir Hujic zog insgesamt ein positives Fazit der vergangenen Saison. Gleichzeitig sprach er Schwierigkeiten an, die insbesondere einzelne Jugendmannschaften betreffen. Vor allem bei Auswärtsspielen ist der Verein auf die Unterstützung der Eltern angewiesen, um die Fahrten und damit die Teilnahme der Mannschaften am Spielbetrieb sicherstellen zu können. In der zurückliegenden Saison führten zu viele fehlende Spielteilnahmen bei einem Team schließlich sogar dazu, dass die Mannschaft aus dem laufenden Wettbewerb zurückgezogen werden musste.
Positiv bewertete Hujic dagegen die Entwicklung im Trainerbereich. Hier sind die Baskets inzwischen breiter aufgestellt und können ihren Nachwuchsteams ein umfangreiches Trainerangebot machen.
Auch 2026 solide finanzielle Basis
Wie bereits bei der zuvor nachgeholten Jahreshauptversammlung 2025 konnte Michael Tschöke auch für die JHV 2026 von einer soliden finanziellen Situation des Vereins berichten. Erfreulich entwickelte sich insbesondere die Unterstützung durch Partner und Förderer: Die Einnahmen aus Sponsoring und Spenden konnten leicht gesteigert werden.
Auch bei der JHV 2026 bestätigte die Kassenprüfung die ordnungsgemäße Arbeit. Auf Empfehlung der Kassenprüferin Verena Sager erteilten die Mitglieder dem Vorstand erneut einstimmig die Entlastung. Damit sprachen die Mitglieder dem Vorstand bei beiden Jahreshauptversammlungen ohne Gegenstimme ihr Vertrauen aus.
Neuer Vorstand einstimmig gewählt
Bei den anschließenden Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder Frank Zacharias einstimmig als 1. Vorsitzenden. Zum 2. Vorsitzenden wurde Michael Tschöke gewählt. Er hatte bislang das Amt des Geschäftsführers bekleidet. Diese Position gibt es nach der im vergangenen Jahr beschlossenen Satzungsänderung nicht mehr.
Ebenfalls einstimmig gewählt wurden Nadine Lemcke als Kassenwartin, Hartmut Gehlhar als 1. Beisitzer und Isabella Lucia Gaballo als 2. Beisitzerin. Sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten erhielten damit das einstimmige Vertrauen der Versammlung.
Nicht mehr für ein Vorstandsamt kandidierten der bisherige 2. Vorsitzende Goran Vasilev und der bisherige Jugendwart Dimitrios Michailidis. Frank Zacharias dankte beiden für ihre Unterstützung in den vergangenen Jahren.
Eine weitere Änderung betrifft die sportliche Leitung: Das Amt des sportlichen Leiters ist künftig kein Wahlamt mehr. Die Besetzung erfolgt stattdessen durch einen Mehrheitsbeschluss des Vorstandes. Damit kann der Vorstand diese für den sportlichen Bereich zentrale Position künftig unmittelbar berufen.
Eigene Trainingsbälle künftig erforderlich
Eine konkrete Änderung für alle Aktiven beschlossen die Mitglieder ebenfalls einstimmig. Spielerinnen und Spieler müssen künftig einen eigenen Basketball zum Training mitbringen. Hintergrund sind insbesondere die sehr begrenzten Lagermöglichkeiten in der Sporthalle des Zeppelin-Gymnasiums sowie die immer wieder notwendigen Nachkäufe von Trainingsbällen.
Für den regulären Spielbetrieb sowie für Ausnahmefälle – beispielsweise wenn ein eigener Ball einmal vergessen wurde – wird der Verein selbstverständlich weiterhin Bälle vorhalten. Die sportliche Leitung wird zeitnah Empfehlungen geben, welche Bälle für die jeweiligen Altersklassen geeignet sind.
Auch dieser Beschluss zeigt, wie unmittelbar sich der Hallenwechsel auf den Vereinsalltag auswirkt. Die veränderten Bedingungen erfordern an vielen Stellen neue Lösungen und werden den Verein weiterhin beschäftigen.
Umso größer ist der Dank an alle Trainerinnen und Trainer, Spielerinnen und Spieler, Eltern, Helferinnen und Helfer sowie Unterstützer, die mit zusätzlichem Einsatz und Flexibilität dazu beitragen, dass die Baskets auch unter den veränderten Bedingungen ihren umfangreichen Trainings- und Spielbetrieb aufrechterhalten können.
Fotografiert von Wesley Baankreis (Collage: Baskets)

