U16 kämpft sich in die Oberliga: Die Spielberichte

IMG_4855 (Large)Einen Tag nach dem Erfolg der U18 war auch unsere U16 mit einem Quali-Turnier in eigener Halle an der Reihe: Es ging – wie tags zuvor – um alles oder nichts, das heißt, entweder Qualifikation für den WBV-Wettbewerb oder die Kreisliga. Wie berichtet, durften aber auch die U16-Jungs nach hartem Kampf jubeln! Da nach dem Rückzug von Köln-Nordwest nur drei Teams in der Quali-Gruppe am Stadtpark antraten, hieß es diesmal „Jeder-gegen-Jeden“. So mussten die BG Harkortsee, der TV Jahn Siegen und die Baskets um den einen Platz in der Oberliga kämpfen – der Spitzenreiter der Abschlusstabelle würde sich qualifizieren.

SPIEL 1: Baskets Lüdenscheid – BG Harkortsee 60:49 (13:11, 20:8, 15:13, 12:16)

Gegen die Gäste aus Hagen-Vorhalle und Wetter schien nach einem überragenden zweiten Viertel die Vorentscheidung eigentlich schon gefallen zu sein – doch die Gäste kämpften sich tapfer zurück ins Spiel und ließen eine noch höhere Führung der Baskets nicht zu. Fehlende Konsequenz im Abschluss und auch eine Portion Pech bei einfachen Korblegern machten es unnötig spannend. Aber: Die starke Vorstellung in Halbzeit eins – allen voran von Center Armin Mucevic – genügte, um die BG in Schach zu halten.
Baskets: Poledro (2), Faust (4), Weinreich, Voß (11), W. Bahri, Rabe (2), D. Witkowski (13), Mucevic (22), Gkentsios (6), Franke

SPIEL 2: Baskets Lüdenscheid – TV Jahn Siegen 85:71 (14:15, 13:11, 28:21, 30:24)

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Aufmerksam verfolgte auch der sportliche Leiter Amir Hujic die Partien der U16 – hier das Spiel gegen die BG Harkortsee

Nachdem der TV Jahn Siegen ebenfalls klar gegen die BG Harkortsee gewonnen hatte (71:55), kam es am späten Sonntagnachmittag zum „Endspiel“ um den Oberliga-Einzug. Und das ging zunächst gründlich daneben: Eine 0:9-Serie ließ für die Baskets Böses ahnen – ehe Armin Mucevic durch starke Zuspiele von den Außenpositionen aufdrehte. Plötzlich waren die Lüdenscheider wieder im Spiel – und sorgten so für verunsicherte Siegener. In einem anschließenden Spiel der starken Offensiv-, aber schwachen Defensivaktionen hieß es fast nur noch „Run and gun“: Fast Breaks wurden mit langen Pässen eingeleitet, die mal ihr Ziel fanden, mal nicht – ein ruhiger Spielaufbau war auf beiden Seiten nicht mehr zu sehen. Doch waren es die Baskets, die im Abschluss – nicht zuletzt dank eines starken Bennet Faust – konsequenter agierten und sich so in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnten. Der Rest war Jubel!
Baskets: Poledro, Faust (21), Weinreich, Voß (13), W. Bahri, Rabe (1), D. Witkowski (12), Mucevic (27), Gkentsios (11)

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