Erster Campus macht Baskets zu Experten

P1010909 (Large)Klein, aber fein war der erste Baskets-Campus, der am letzten Samstag der Osterferien in der Sporthalle am Stadtpark stattfand. Mehr als 20 Nachwuchsspieler und Eltern hatten sich zu dieser Informationsveranstaltung angemeldet, in der es vor allem um eines ging: die Regeln des Basketballs.

Während sich die jüngsten Gäste gemeinsam mit Oberliga-Spieler Semir Albinovic in einem separaten Hallenteil austoben konnten, führte Vorsitzender Frank Zacharias gemeinsam mit Jugendsprecher Burak Cetin und dessen Bruder Turan – beide sind für die Baskets als Schiedsrichter aktiv – durch das teilweise doch recht komplexe Regelwerk, das manch ein Fremdwort bereithält. Ab sofort wissen die Teilnehmer des Campus aber, was es mit Flopping, Goaltending und der Foul-Auslegung auf sich hat.

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Auch Beispiele aus der Praxis wurden demonstriert. – Foto: Baankreis/LN

Und auch, wo so ein Foul auf dem Anschreibebogen landet, wie es eingetragen wird und welche Konsequenz es für die eigene Mannschaft hat, wurde im Rahmen der Campus-Premiere erläutert. Dass darüber hinaus auch manch ein Zeitlimit als angreifende Mannschaft einzuhalten ist, kam ebenfalls zur Sprache.

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Turan und Burak Cetin waren als Experten vor Ort.

Zwar ging es nicht ohne Theorie, aber die Referenten zeigten den Gästen auch praktisch, wann es zu welcher Regelübertretung kommt – und spürten teilweise auch, wie schmerzhaft ein unsportliches Foul sein kann…

Und weil so viel Schulbank-Drücken auch hungrig macht, hatte Baskets-Geschäftsführer Michael Tschöke in der Zwischenzeit den Grill angeworfen, um für die Verköstigung der Campus-Teilnehmer zu sorgen. Bei Wurst und lockeren Gesprächen waren sich alle Anwesenden zum Schluss einig, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein sollte. Intensive Kampfgericht-Schulungen werden im Zuge der Trainingseinheiten für Eltern und Spieler folgen, um in dieser Hinsicht in der kommenden Saison besser als bislang aufgestellt zu sein.

 

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Vorsitzender Frank Zacharias freute sich über die Familien, die am Samstag den Weg in die Halle gefunden hatten.

Mit positiven Erfahrungen und neuem Wissen traten die Gäste letztlich den Heimweg an – in Vorfreude darauf, in den noch ausstehenden Spielen der Jugendligen manch eine Schiedsrichter-Entscheidung besser nachvollziehen zu können. Denn auch das machten Burak und Turan Cetin deutlich: Am Ende hat der Schiri immer Recht und Kritik in seine Richtung ist fehl am Platz! „Aber wenn die Uhr zu früh läuft, dann dürft ihr ruhig laut werden – das betrifft ja den Anschreibetisch“, sagte der Baskets-Unparteiische mit einem Augenzwinkern.

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