Ein Sieg zum letzten Heimspiel

Nico Koudas war mit 23 Punkten Top-Scorer der Baskets I. Foto: Wesley Baankreis / come-on.de

(UPDATE 27. April) Im Kellerduell der zweiten Regionalliga setzten sich die Baskets am Samstagabend mit 72:53 gegen den UBC Münster II durch – der Abstieg war damit natürlich nicht zu verhindern. Aber immerhin gelang der Ersten noch einmal ein moralisches Ausrufezeichen. Den ausführlichen Bericht der Lüdenscheider Nachrichten lest ihr weiter unten.

Erfolgreich war auch die Damenmannschaft: Sie setzte sich am Sonntag mit 46:40 gegen die TG Voerde 2 durch und steht nun auf dem siebten Platz der Bezirksliga! Die zweite Herrenmannschaft verlor hingegen zuhause gegen den TSV Hagen 2 mit 63:69 und steht damit derzeit auf dem neunten Platz der Landesliga.

Am Abend zuvor gab es hingegen „Run and Gun“-Basketball, wie die Lüdenscheider Nachrichten auf ihrem Portal http://www.come-on.de berichten. Die Baskets „überstanden selbst ihre regelmäßige Schwächephase, die sich dieses Mal durch das zweite Viertel mit nur acht eigenen Punkten zog“, heißt es in dem Bericht weiter. „Erst Mitte des dritten Viertels legten die Gastgeber wieder zu und setzten sich auch durch einige gute Defensivaktionen nach dem 53:44 (30.) zu Beginn des Schlussabschnitts ab.“

Aus den LN vom 27. April:
Ganze sieben Gästespieler waren am Samstagabend noch angereist, und bei denen schien die Motivation für dieses „Spiel um die goldenene Ananas“ auch nicht sonderlich ausgeprägt zu sein. Hingegen war bei den Hausherren von Beginn an der Wille zu erkennen, sich mit einem Erfolg vom Heimpublikum zu verabschieden. So machte die Mannschaft von Trainer Amir Hujic gleich ordentlich Tempo, traf auch hochprozentig, hatte über 14:5 nach zehn Minuten bereits eine Zehn-Punkte-Führung herausgeworfen (23:13). In diesem Stil ging es bis Mitte des zweiten Viertel auch weiter, ehe UBC-Trainer Marcus Punkte seine Spieler verbal wachrüttelte. Folge: Über einige erfolgreiche „Dreier“ holten sich die Unistädter Selbstvertrauen, die Baskets hingegen verloren in der Offense den Faden, kassierten viertelübergreifend bis zur 24. Minute eine 0:15-Serie zum 31:30-Zwischenstand.
Jetzt war es Hujic, der sein Team „zusammenfaltete“, und auch das zeigte Wirkung. Angetrieben von Koudas und Nsiabandoki zogen die Baskets binnen zwei Minuten auf 41:31 davon. Das sollte das bereits die Vorentscheidung sein, denn fortan blieb die Führung stets im zweistelligen Bereich. Zwar war die Zahl der technischen Fehler und Ausbeute bei einfachsten Korblegern auf beiden Seite in der Folge den Tabellenständen entsprechend, konnten insbesondere Tim Tripel und Koudas nicht einen ihrer zahlreichen Dreierversuche verwerten, doch in Gefahr kam der Erfolg nicht mehr.
Und so war auch der Trainer am Ende gut gelaunt. „In der Hinrunde wären wir nach einer derartigen Schwächephase, wie wir sie im zweiten und dritten Viertel hatten, noch eingeknickt. Diesmal haben die Jungs die richtige Reaktion gezeigt“, ließ sich Hujic das Siegerbierchen schmecken. – Ku
Baskets: N. Arvanitakis, Herrmann (2), Koudas (23), T. Tripel (8), C. Arvanitakis, Bekendorf (9/1 Dreier), A. Tripel (8/2), Nsiabandoki (16), Lüsebrink (6)
UBC II: Schrudde (16/4), R. Nawezi (8), Hackmann (2), Husmann (7/2), G. Nawezi (13), F. Blome (2), D. Blome (4)
Freiwürfe: Baskets 11 von 16 (69 Prozent), UBC II 8 von 17 (53 Prozent)

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