Starke Leistung bis zum Seitenwechsel

Die lange Fahrt wurde immerhin mit einer starken ersten Halbzeit belohnt: Mit 78:103 (23:21, 23:26, 16:31, 16:25) verlor unsere erste Mannschaft am Wochenende bei der TSVE Bielefeld. Da der Abstieg der Baskets in die Oberliga bereits fest steht, ging es in Ostwestfalen nur noch um „die goldene Ananas“ – trotzdem verkaufte sich das Team von Amir Hujic zunächst teuer. Lest hier den Artikel der Lüdenscheider Nachrichten:

Unter Wert geschlagen wurde Basketball-Zweitregionalligist Baskets Lüdenscheid am Samstagabend bei der deutlichen 78:103 (23:21, 23:26, 16:31, 16:25)-Niederlage bei der TSVE Bielefeld. Denn in den ersten 20 Minuten waren die als Absteiger feststehenden Bergstädter für den starken Aufsteiger aus Ostwestfalen ein Gegner auf Augenhöhe, lagen zur Halbzeit auch dank ihrer Youngster Bekendorf und Calvin Arvanitakis lediglich mit 46:47 zurück, ehe es stetig bergab ging.
Da Center Lüsebrink (beruflich verhindert) und Aufbauspieler Herrmann (im Training umgeknickt) kurzfristig ausfielen, hatte Baskets-Trainer Amir Hujic lediglich sieben Spieler zur Verfügung, die ihre Sache zunächst aber richtig gut machten. Beide Teams legten den Schwerpunkt auf die Offense, trafen hochprozentig, sodass knapp 100 Punkte bis zum Seitenwechsel zu Stande kamen, ohne dass sich eine Mannschaft hatte absetzen können. Dann aber schlug das Pendel im Eiltempo zu Gunsten der Gastgeber aus, was für Hujic insbesondere einen Grund hatte: „Die haben aus der Distanz fast alles getroffen, allein in der zweiten Halbzeit zehn Dreier versenkt.“ So entschieden die Mankowski, Taletovic und Co. das dritte Viertel mit 31:16 für sich, und auf den 62:78-Rückstand vor den letzten zehn Minuten hatten die Baskets keine Antwort mehr parat. Im Gegenteil: Da beim Mini-Kader auch die Kräfte nachließen, baute Bielefeld den Vorsprung bis zum 103:78-Endstand noch kontinuierlich weiter aus. – Ku/Lüdenscheider Nachrichten
Baskets: N. Arvanitakis (2), Koudas (17), T. Tripel (15), C. Arvanitakis (14/3 Dreier), Bekendorf (14/2), Nsiabandoki (11), A. Tripel (5/1)

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