Drama in der Schlusssekunde

Foto: Baankreis/Lüdenscheider Nachrichten

Mit einer mehr als unglücklichen und unverdienten 91:93-Niederlage kehrten die Baskets-Regionalligabasketballer am Samstagabend aus Münster zurück. In der letzten Sekunde hatte Tim Tripel bei einem Zwei-Punkte-Rückstand zum entscheidenden Drei-Punkte-Wurf angesetzt, der sogar erfolgreich war – die Schiedsrichter sahen das jedoch anders. Lest hier den Bericht der Lüdenscheider Nachrichten:

Von Marc Kusche

Lüdenscheid – Zehnte Niederlage im zehnten Spiel für Basketball-Zweitregionalligist Baskets Lüdenscheid: Das Schlusslicht aus der Bergstadt unterlag am Samstag im Kellerduell beim Rangvorletzten UBC Münster II mit 91:93 (55:43).

Es war eine Niederlage, die vieles war: unnötig, bitter und am Ende auch umstritten. Lüdenscheids Tim Tripel hatte beim Stand von 91:93 in der Schlusssekunde zum finalen 3-Punkte-Wurf angesetzt, dabei auch zum vermeintlichen Sieg getroffen, doch die Unparteiischen entschieden, dass der Ball erst nach der Sirene die Hand verlassen habe und entsprechend nicht mehr zu werten sei. Alle Proteste der Gastes aus dem Sauerland blieben vergeblich.

Fatale sieben Minuten

Zuvor hatte die Hujic-Sieben im ersten Abstiegs-„Endspiel“ durchaus überzeugt. Zur Pause hieß es 55:43 zugunsten der Baskets, nach 23 Minuten stand ein 59:48-Vorsprung auf der Anzeigetafel. Fatale sieben Minuten brachten die UBC-Reserve dann zurück ins Match. Praktisch mit Ende des dritten Viertels hatte Münster aus seinem Rückstand eine 72:70-Führung gemacht. Fortan blieb die Partie bis zum Ende eng, ehe das viel diskutierte Finale schlussendlich nur den UBC jubeln ließ und für lange Gesichter beim Lüdenscheider Schlusslicht sorgte.

Beste Punktesammler für die Baskets waren die beiden Center Reinhard Foith (19) und Mammadou Kouyate (18).

Quelle: http://www.come-on.de

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen